Taifū 台風

Sure, the power of nature is stronger than anything else. The Japanese word Kamikaze 神風 (God-Wind) was prominent already in the 13th century, when Kublai Khans generals were to ignorant for the power of Taifū that destroyed ships and troops (hundreds of thousands!) on their attack to conquer Japan. Back in the old days they’ve had their prayers, in the present, in Germany and other wealthy countries of the West, they do business, political performances and shows around „Fighting Climate Change“. Politicians pretend to have influence on climate due to carbon dioxide regulations, using extreme weather events like this one during the regular Taifū-season to their propaganda and fortune but cannot even reduce their own emissions (like Master Al Iridescence Gore or the notorious Dr. Schellnhuber) – it’s just business game, greed, hubris or ignorance.

Japan is situated as a breakwater in the western Pacific and sometimes during Taifū -season the hit comes directly onto the country of Japan, to the eastern coast of Honshu where most people live. Nobody should try to teach Japanese about the power and danger of nature. Living on the edge is normality – four bigger continental plates make up a shaky foundation of the country. There is good reason no serious green party exist in Japan and none of the usual political groups like „Greenpeace“ having really influence on Japanese life – different to Germany where parliament/economy sometimes rendered a plaything for political ecologists.

Luckily our house here at Shōnan/Kanagawa is quiet new and built up strong. Nevertheless the power of wind and water (Taifū pushes not only strong wind but also a lot of rain/water and tropical heat in front of it) comes through every little hole. Temperature getting quite hot, around 30̊C. One need to put inside everything (Bicycle etc.) and hope for the strength of infrastructure (No electricity failure, plz!). During last night stormy wind became very strong, shaking the house like earthquake magnitude 2. Official warnings, looking for shelter sent to every phone; Highways along the coast, flood gates closed, airports not operating as well as Shinkansen and other trains. Huge amounts of water from the sky and sea often flooding lower land. No sleeping possible (well of course, little after good sake 😉 ) but the next morning – rinsed and shredded coast line with a lot of garbage; brilliant sun, nice sky, strong wind and harsh waves – simply amazing …

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Die Kraft der Natur ist sicherlich stärker als alles andere. Das japanische Wort Kamikaze 神風 (Gott-Wind) war schon im 13. Jahrhundert bekannt, als die Generäle des Kublai Khan die Macht des Taifun ignorierten, die Schiffe&Truppen vernichtete (Hundertausende von ihnen!) auf ihrem Feldzug, Japan zu erobern. In diesen alten Tagen hatten sie noch ihre Gebete, aber heutigentags, in Deutschland und anderen wohlhabenden Staaten des Westens, machen sie Geschäfte, politische Aktionen und Shows (Klimawandel bekämpfen!) daraus. Politiker geben vor, das Klima mittels Regulierung von CO2-Emissionen beeinflussen zu können. Sie benutzen Extremwetterereignisse wie solch jährlich wiederkommenden Taifun propagandistisch, zu ihrem Vorteil und schaffen es doch nicht einmal, ihre eigenen CO2-Emissionen zu verringern (wie der schillernde Hr. Gore oder der notorische Dr. Schellnhuber) – es ist wohl nur Geschäftstüchtigkeit, Gier, Hybris oder Ignoranz.

Japan ist wie ein Wellenbrecher im westlichen Pazifik gelegen und manchmal während der regulären Taifunsaison trifft dieser direkt auf das Land und die Küste von Honshu, wo die meisten Menschen leben. Niemand braucht die Japaner zu belehren über die Macht und Gefahr der Natur. Das unsichere Leben (immer am Rande einer Katastrophe) ist hier Normalität – vier größere, kontinentale Platten bilden den instabilen Untergrund des Landes. Es gibt gute Gründe, dass keine ernstzunehmende grüne Partei hier existiert und die üblichen politischen Gruppierungen wie „Greenpeace“ keinerlei Einfluss auf das japanische Leben haben – anders in Deutschland, wo Parlament/Ökonomie manchmal als Spielzeug für politische Ökologisten dienen.

Glücklicherweise ist unser Haus hier in der Shonan-Area, Präfektur Kanagawa, recht neu und stabil gebaut. Aber die Kraft von Wind und Wasser (Taifun führt nicht nur starken Strumwind mit sich, sondern schiebt auch jede Menge Wasser/Regen und tropische Hitze vor sich her) dringt durch jede einzelne Lücke. Es wird ziemlich heiß, so um die 30̊C; man sollte alles reinbringen (Fahrräder etc.) und auf die Robustheit der Infrastruktur hoffen (Bloß keinen Elektrizitätsausfall!). Während der letzten Nacht wurden die Stürme enorm heftig und schüttelten das Haus durch wie ein Erdbeben der Stärke 2. Die automatischen Warnanrufe, sich in Schutzunterkünfte zu begeben, gingen an jedes Telefon.

Die Highways an der Küste und Fluttore werden alle geschlossen, Flughäfen, Shinkansen und andere Züge sind außer Betrieb, riesige Wassermengen vom Himmel und vom Meer hereingedrückt fluten häufig niedrig gelegenes Land. An Schlaf ist kaum zu denken (naja, nach gutem Sake kommt letztlich auch guter Schlummer 😉 ) Und am nächsten Morgen – eine arg zerspülte, durchwehte und zerrupfte Küstengegend mit vielen kleinen Trümmern; wunderschöne Sonne, eine klarer, schöner Himmel, starker Wind und mächtige Wellen, einfach erstaunlich …

 

 

 

 

Ein Kommentar zu „Taifū 台風

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